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Una instantánea de La Vall d'Uixó
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Die starke sozioökonomische Entwicklung der letzten Jahrzehnte haben Vall d’Uxió zu einer der blühensten, modernsten und dynamischsten Stadt der Region von Castellón gemacht.

Das Bild der Stadt charakterisiert sich durch seine hohe Lebensqualität, wie der stetige Anstieg der Bevölkerung beweist. 
 
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Im stetigen Wachstum
Aufgrund der strategisch günstigen geographischen Lage, zu Füssen der letzten Ausläufer der Sierra de Espadán haben sich seit der Vorgeschichte die Menschen in der Gegend angesiedelt. Die archäologische Ausgrabungsstätte Punta d’Orleyl und andere Funde zeigen, dass die Bevölkerung in der iberischen, vorrömischen sowie der römisch-iberischen Epoche stark angestiegen ist. In der Römerzeit wurde das Tal kolonisiert.

In der Stadt sind zahlreiche archäologische Funde gemacht worden, die von verschiedenen Kulturen stammen, wie beispielsweise ein hispanisch-westgotischer Friedhof aus dem VI. und VII. Jahrhunder n. Chr. sowie Reste aus der arabischen und der christlichen Epoche. Unter der maurischen Herrschaft entstanden etwa zwölf arabische Landgüter rund um den Fluss Belcaire.


Sechs davon (Alcúdia, Zeneja, Benigafull, Benizahat, Zeneta und Benigasló) befanden sich im aktuellen Stadtgebiet. Im XVIII. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung stark an, so dass die ehemaligen arabischen Landgüter in zwei Stadtkerne eingegliedert wurden: den Dalt und den Baix. Im Jahre 1860 schlossen sich diese beiden zusammen, wobei der freie Raum zwischen ihnen zur Plaza del Centro wurde, wo sich heute das Gemeindehaus befindet.

Im XX. Jahrhundert erlebte die Stadt eine weitere Bevölkerungs- und Wirtschaftsexpansion. Die Industrialisierung des antiken Schuhhandwerks bewirkte, dass viele Personen in die Stadt einwanderten, besonders in der Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg. Dieser Industriezweig blieb bis in die 90er Jahre vorherrschend.

Stadtrundgang durch das historische Viertel
In der Strasse Nuestra Señora de la Asunción im Stadtkern befindet sich ein historisch besonders interessantes Gebäude, und zwar der Turm von Benizahat aus dem XII. Jahrhundert. Weiterhin sollte man sich die verschiedenen Aquädukte ansehen, die über den Fluss Belcaire führen, wie zum Beispiel der Sant Josep und l’Alcúdia aus der Römerzeit, welche bis Mitte des XX. Jahrhunderts genutzt wurden sowie l’Arquet aus dem Mittelalter. Rund um die Aquädukte befindet sich eine Freizeitanlage.

Unter den religiösen Gebäuden ist die Pfarrkirche Santo Angel besonders zu beachten, welche ein bedeutendes neoklassisches Altarbild und Freskenmalerereien aus dem XVII. Jahrhundert beherbergt. Die Barockirche mit ihrer eindruckvollen Fassade und ihrem schlanken achteckigen Glockenturm ist ebenfalls eine Besichtigung wert. In ihrem Inneren sollte man sich die Kommunionskapelle mit dem interesanten Fliesensockel und den Freskenmalereien von Joaquín Oliet ansehen.

Auf den Spuren der Siedler
Ein obligatorisches Ausflugsziel ist die römisch-iberische Siedlung Sant Josep auf dem gleichnamigen Hügel, gleich neben der Wallfahrtskirche. Ihr Ursprung geht bis in das Bronzezeitalter zurück, doch die Glanzepoche erlebte sie unter den Iberern, deren Form bis heute noch zu sehen ist. Eine weitere Blütezeit erlebte das Dorf im IV. und V. Jahrhundert nach Christus. Die Türme, Häuser und Strassen sind von einer Mauer umgeben. Weiterhin sollte man sich die Reste der iberischen Stadt in Punta de Orleyl sowie den hispanisch-westgotischen Freidhof ansehen.

Landschaft
In der natürlichen Höhle Sant Josep verläuft der längste unterirdisch befahrbare Fluss Europas. In der Landschaft um Font de l’Anohueret, kann man von einem Picnicgelände an der Quelle den atemberraubenden Blick auf die gesamte Plana geniessen. Eine weitere schöne Landschaft findet man auf der Muntanyeta de Sant Antoni, direkt bei der Wallfahrtskapelle.

Feste und Traditionen
Die Patronatsfeste werden im April und im Oktober gefeiert. Erstere mit ihrer berühmten Agrar-, Maschinen- und Handelsmesse, die zahlreiche Besucher anzieht, ist San Vicente Ferrer gewidmet. Zweitere begeht man zu Ehren der Heiligen Familie. Beide vereinen das traditionelle Stiertreiben mit religiös motivierten Akten, die den eigentlichen Ursprung dieser Feste bilden. Im August wird mit Stierfesten und Volksfest in den Strassen die sogenannte Semana Grande de las Peñas en Fiestas gefeiert. Darüber hinaus feiert jeder Stadteil im Laufe des Jahres seine eigenen Feste.

Gastronomie
Man sollte die Plana nicht verlassen ohne den berühmten “empedrao” probiert zu haben. Es ist das typische Gericht der Jäger und wird aus Schweinefleisch, Reis, geriebenen Bohnen und Wild (Kaninchen oder Hase) zubereitet.

Unter den Spezialitäten gibt es weiterhin noch die international bekannte Paella in all ihren Varianten, sowie lokale Gerichte wie die “coques” aus Tomate und Gemüse und die “barrets”. Typische Süssspeisen sind die “panets” und die ursprünglich arabischen “manjovenes”.

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